Die unbekannten Hoffnungsträger

von Hoffnungsbüro, 8. November 2012 - 10:35

Die unbekannten Freunde

Seit geraumer Zeit begeistert mich eine einfache Story der
Bibel. Eine Geschichte, die viele von euch schon kennen und nicht wenige sicher
auswendig kennen und schon als Kinder nachgespielt haben. Es ist die kleine,
aber feine Story von den Freunden, die den Gelähmten zu Jesus bringen
(Markusevangelium  2,1-12). Mich
begeistern diese nicht näher benannten vier Freunde, die sich aufmachen, ein
gewaltiges Abenteuer zu erleben. Geradezu beispielhaft wird in diesem Abenteuer
deutlich, was wir mit dem Netzwerk umsetzen möchten.

1.       WAHRnehmung

Jesus is in town – die Leute strömen von überall her, um
Jesus zu sehen und zu hören. Man verspricht sich viel von ihm, denn sein guter
Ruf ging ihm voraus und viele erwarten großartige Worte und Wunder. Kein
Wunder, dass in Windeseile das gesamte Haus, in dem sich Jesus aufhält, gefüllt
ist mit Zuhörern, Bewunderern und Kritikern. Was wird passieren?

Da sind aber auch Leute, die nehmen nicht nur wahr, dass
Jesus in der Stadt ist und laufen los, um einen spannenden Vortrag zu hören,
sondern sie nehmen zugleich die Not ihres Ortes, ihrer Umgebung wahr. Und es
entsteht ein tiefer Wunsch und Gedanke in ihnen, dass heute und hier Jesus und
Not zusammenfinden und der Gelähmte wieder laufen kann.

Das ist für uns bei „Hoffnung“ ein ganz entscheidender
Punkt. Wir möchten es wahr- und ernstnehmen, dass es Not gibt in unseren
Städten. Sie hat viele Gesichter und ist voller Schicksale. Kinder, die
vernachlässigt werden;  Menschen, die
vereinsamen oder sich im Labyrinth des Lebens verloren haben; Kranke und
Trauernde. Nehmen wir sie wahr als eine WAHRheit unserer Gesellschaft, die es
nicht nur auf bestimmten Fernsehsendern zu sehen gibt, sondern die echte und
tatsächliche Realität unserer Gesellschaft sind?

Zugleich aber nehmen die Männer auch wahr, dass Jesus da
ist. Glauben wir das eigentlich, dass Jesus da ist und Gottes Kraft heute wie
damals wirken kann und will? Nehmen wir Gottes Liebe und Kraft wahr, d.h. ist
sie eine Wahrheit, die wir im Hier und Heute ernstnehmen? Und: Sind wir bereit,
beide Wahrheiten: die Existenz von Not und die wirkende Kraft Gottes zusammen
zu bringen?

2.       Teamwork

Was für ein gewaltiges Bild. Der eine Gelähmte wird von
vieren getragen, vermutlich hat jeder so einen Zipfel des Lakens in der Hand, auf
dem der Gelähmte liegt. Wir bei „Hoffnung“ lieben Teamwork. Es ist ein großes
Privileg mit vielen gemeinsam anzupacken, die ebenfalls die Not sehen und
verändern möchten. Sie alle sind Hoffnungsträger, weil sie die Not gemeinsam
tragen. Darum verbünden wir uns gern vor Ort mit Partnern, mit anderen
Sozialpartnern, Gemeinden, Wohnbaugesellschaften oder Schulen und freuen uns an
dem bundesweiten Jumpers Netzwerk, in dem wir uns gegenseitig unterstützen, um
der Not in Deutschland zu begegnen.

3.       Nicht resignieren

Als die Freunde am Haus ankommen, in dem Jesus ist, können
sie den Eingang vor lauter Leuten nicht erkennen. Es ist kein Durchkommen. Was
soll man tun? Umkehren? Resignieren? Wenn die Römer neues Land eroberten, dann
„signierten“ sie es mit ihrem Signum, dem Zeichen des Sieges. Und wenn dann
„Asterix“ und Obelix“ stärker wurden und die Römer besiegten, dann mussten sie
erobertes Land wieder räumen und ihr Signumszeichen entfernen, also
resignieren. Resignieren bedeutet also: Wir ziehen das Zeichen des Sieges aus
bereits eroberten Boden. Wir müssen uns geschlagen geben und verlassen Land,
das uns bereits gehörte. Die Freunde resignieren nicht, sie lassen nicht zu,
dass das bereits Erreichte jetzt aufgegeben wird und sie den Rückzug antreten
müssen. Nein, stattdessen signieren sie ihr Leben mit einer neuen, aufregenden
Erfahrung des Glaubens. Ehrlich gesagt: Wer nur die Not sieht, könnte schnell
resignieren. Es ist so viel zu tun und so vieles gelingt auch nicht. Aber wir
sehen nicht zuerst auf die Not, sondern lassen die Hoffnung regieren und unsere
Arbeit bestimmen. Und jeder Mensch, dem wir zum Leben helfen können und jeder
Teufelskreis, der zerbricht, ist ein Sieg der Liebe Gottes.

4.       Nicht (l)egal

Wow. Anstatt abzuhauen und sich selbst auf ein Übermorgen zu
vertrösten, lassen sie sich etwas einfallen und mit Kreativität beschenken. Ich
höre so oft heute, dass man dieses oder jenes nicht tun könne, weil es einfach
nicht geht und auch noch nie gegangen ist. Und ich freue mich an Leuten, die
sich von solchen Aussagen nicht stoppen lassen und stattdessen neue Wege
erfinden. Ja, wir brauchen heute neue Kreativität und Fantasie, um Kindern und
Jugendlichen zu helfen. Wir brauchen kein Gejammere von „harten Äckern“,
sondern den Erfindergeist für neue Werkszeuge. Dabei spielt eine Frage eine
enorme Rolle: Was bin ich bereit zu tun, damit Not behoben wird und Menschen zu
neu werden? Wäre ich bereit, anderen aufs Dach zu steigen und dieses kaputt zu
machen, um den Gelähmten zu Jesus zu bringen? Wäre ich bereit zu solch einer
Aktion, die auch manch rechtliche und finanzielle Konsequenzen haben kann,
damit ein Mensch neu und heil wird? Einfach weil er oder sie mir nicht egal
ist, sondern kostbar? Einfach, weil ich heute und hier Not zu Jesus bringen
möchte?

Es macht riesig Freude bei „Hoffnung“, mit anderen
„Verrückten Gottes“ neue Wege zu gehen, um Menschen in Deutschland nachhaltig
zu helfen.

5.       Für-Glauben

Und da machen sie es wirklich. Sie reißen das Dach auf und
lassen den Gelähmten langsam zu Jesus herunter. Und was macht Jesus: Ich bin
sicher er schmunzelt, als er die vier Freunde entdeckt. In jedem Fall heißt es
in der Story: „Als Jesus ihren Glauben sah…“ (Mk 2,5). Wow. Jesus sieht gar
nicht auf den Glauben des Gelähmten, der vermutlich ganz verwirrt und peinlich
berührt ist. Er sieht auf den Glauben der vier Freunde. Cool. Jesus sieht auf
unseren Für-Glauben, einen Glauben, den wir für andere Menschen haben, für
Menschen in Not. Ein Glaube, der sich nicht mit dem Status Quo der Not
abfindet, sondern schon einen Menschen vor Augen sieht, der wieder gehen kann.
Wir bei Jumpers möchten einen starken Für-Glauben haben, der nicht mehr nur die
Not sieht, sondern die Chancen zur Veränderungen und das Potenzial, das in
jedem Leben schlummert und darauf wartet entdeckt und gefördert zu werden.

6.       Die Kritiker

Na klar. Sie dürfen nicht fehlen und werden nicht fehlen.
Jeder, der sich ernsthaft mit der Not beschäftigt und sich engagiert, wird auch
auf Kritiker stoßen. Jesus erfährt es am laufenden Band. Aber er lässt sich
davon nicht aufhalten, Gutes zu tun und zu sagen. Auch wir bei Jumpers rechnen
mit Kritik – manchen sind wir zu christlich, anderen zu sozial. Wir aber
möchten einfach nur helfen, weil wir Menschen lieben und den Gott, der sie und
uns geschaffen hat. Lassen wir uns nicht von falscher Kritik erschüttern und
aufhalten, Gutes zu tun.

7.       Das Wunder

Ja, es passiert. Es passiert immer wieder und immer noch.
Menschen werden heil, Gelähmte und Gelähmtes laufen wieder, Wunder werden wahr.
Mitten in unserer Zeit und Gesellschaft, mitten in der Not geschehen
unglaubliche Wunder. Menschen werden heil, Beziehungen werden neu, Familien
gestärkt und Teufelskreise hört man zerbrechen. Ja, es passiert im Hier und
Heute und es ist jedes Mal ein gewaltiges Erlebnis.

8.       Der Blick zurück

Und dann geht der „Ex-Gelähmte“ aus dem Haus. Es steht nicht
mehr im Text, aber ich bin sicher, dass er zurück schaut und aufs Dach blickt.
Er sieht seine Freunde immer noch dort sitzen und ich glaube, ihre Münder
stehen offen vor Erstaunen. Bei allem Glauben –es ist trotzdem immer wieder der
Hammer, wenn man dann wirklich das Wunder vor Augen sieht. Was mag der Geheilte
jetzt denken? Ich glaube, er denkt: „Ihr verrückten Hunde! Ihr habt mich
gesehen und getragen, ihr habt mich aufs Dach gebracht und ein Loch für mich aufgebrochen
– ihr habt all das gewagt und auf euch genommen und alles wegen mir? Damit ich
heute heil werde und neu? Alles wegen mir – alles aus Liebe?“

Stell`dir vor, so kommt jemand auf dich zu und fällt dir
dankbar in die Arme: „Danke, dass du mich gesehen hast, mich und meine Not
wahrgenommen hast. Danke, dass dir kein Weg zu schwer war, um mich zu Jesus zu
bringen, einfach weil du wolltest, dass ich wieder laufen kann, heil werde.
Danke für deine Zeit, deinen Einsatz, deine Liebe.“

Lasst uns gemeinsam die Ärmel aufkrempeln und in der Liebe
Gottes das Laken packen, um die Not zu verändern. Gemeinsam.

Die unbekannten Freunde

von Hoffnungsbüro, 8. November 2012 - 10:29

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Seit geraumer Zeit begeistert mich eine einfache Story der
Bibel. Eine Geschichte, die viele von euch schon kennen und nicht wenige sicher
auswendig kennen und schon als Kinder nachgespielt haben. Es ist die kleine,
aber feine Story von den Freunden, die den Gelähmten zu Jesus bringen
(Markusevangelium  2,1-12). Mich
begeistern diese nicht näher benannten vier Freunde, die sich aufmachen, ein
gewaltiges Abenteuer zu erleben. Geradezu beispielhaft wird in diesem Abenteuer
deutlich, was wir mit Jumpers umsetzen möchten.

1.       WAHRnehmung

Jesus is in town – die Leute strömen von überall her, um
Jesus zu sehen und zu hören. Man verspricht sich viel von ihm, denn sein guter
Ruf ging ihm voraus und viele erwarten großartige Worte und Wunder. Kein
Wunder, dass in Windeseile das gesamte Haus, in dem sich Jesus aufhält, gefüllt
ist mit Zuhörern, Bewunderern und Kritikern. Was wird passieren?

Da sind aber auch Leute, die nehmen nicht nur wahr, dass
Jesus in der Stadt ist und laufen los, um einen spannenden Vortrag zu hören,
sondern sie nehmen zugleich die Not ihres Ortes, ihrer Umgebung wahr. Und es
entsteht ein tiefer Wunsch und Gedanke in ihnen, dass heute und hier Jesus und
Not zusammenfinden und der Gelähmte wieder laufen kann.

Das ist für uns bei Jumpers ein ganz entscheidender Punkt.
Wir möchten es wahr- und ernstnehmen, dass es Not gibt in unseren Städten. Sie
hat viele Gesichter und ist voller Schicksale. Kinder, die vernachlässigt
werden;  Menschen, die vereinsamen oder
sich im Labyrinth des Lebens verloren haben; Kranke und Trauernde. Nehmen wir
sie wahr als eine WAHRheit unserer Gesellschaft, die es nicht nur auf
bestimmten Fernsehsendern zu sehen gibt, sondern die echte und tatsächliche
Realität unserer Gesellschaft sind?

Zugleich aber nehmen die Männer auch wahr, dass Jesus da
ist. Glauben wir das eigentlich, dass Jesus da ist und Gottes Kraft heute wie
damals wirken kann und will? Nehmen wir Gottes Liebe und Kraft wahr, d.h. ist
sie eine Wahrheit, die wir im Hier und Heute ernstnehmen? Und: Sind wir bereit,
beide Wahrheiten: die Existenz von Not und die wirkende Kraft Gottes zusammen
zu bringen?

2.       Teamwork

Was für ein gewaltiges Bild. Der eine Gelähmte wird von
vieren getragen, vermutlich hat jeder so einen Zipfel des Lakens in der Hand, auf
dem der Gelähmte liegt. Wir bei Jumpers lieben Teamwork. Es ist ein großes
Privileg mit vielen gemeinsam anzupacken, die ebenfalls die Not sehen und
verändern möchten. Sie alle sind Hoffnungsträger, weil sie die Not gemeinsam
tragen. Darum verbünden wir uns gern vor Ort mit Partnern, mit anderen
Sozialpartnern, Gemeinden, Wohnbaugesellschaften oder Schulen und freuen uns an
dem bundesweiten Jumpers Netzwerk, in dem wir uns gegenseitig unterstützen, um

der Not in Deutschland zu begegnen.

3.       Nicht resignieren

Als die Freunde am Haus ankommen, in dem Jesus ist, können
sie den Eingang vor lauter Leuten nicht erkennen. Es ist kein Durchkommen. Was
soll man tun? Umkehren? Resignieren? Wenn die Römer neues Land eroberten, dann
„signierten“ sie es mit ihrem Signum, dem Zeichen des Sieges. Und wenn dann
„Asterix“ und Obelix“ stärker wurden und die Römer besiegten, dann mussten sie
erobertes Land wieder räumen und ihr Signumszeichen entfernen, also
resignieren. Resignieren bedeutet also: Wir ziehen das Zeichen des Sieges aus
bereits eroberten Boden. Wir müssen uns geschlagen geben und verlassen Land,
das uns bereits gehörte. Die Freunde resignieren nicht, sie lassen nicht zu,
dass das bereits Erreichte jetzt aufgegeben wird und sie den Rückzug antreten
müssen. Nein, stattdessen signieren sie ihr Leben mit einer neuen, aufregenden
Erfahrung des Glaubens. Ehrlich gesagt: Wer nur die Not sieht, könnte schnell
resignieren. Es ist so viel zu tun und so vieles gelingt auch nicht. Aber wir
sehen nicht zuerst auf die Not, sondern lassen die Hoffnung regieren und unsere
Arbeit bestimmen. Und jeder Mensch, dem wir zum Leben helfen können und jeder
Teufelskreis, der zerbricht, ist ein Sieg der Liebe Gottes.

4.       Nicht (l)egal

Wow. Anstatt abzuhauen und sich selbst auf ein Übermorgen zu
vertrösten, lassen sie sich etwas einfallen und mit Kreativität beschenken. Ich
höre so oft heute, dass man dieses oder jenes nicht tun könne, weil es einfach
nicht geht und auch noch nie gegangen ist. Und ich freue mich an Leuten, die
sich von solchen Aussagen nicht stoppen lassen und stattdessen neue Wege
erfinden. Ja, wir brauchen heute neue Kreativität und Fantasie, um Kindern und
Jugendlichen zu helfen. Wir brauchen kein Gejammere von „harten Äckern“,
sondern den Erfindergeist für neue Werkszeuge. Dabei spielt eine Frage eine
enorme Rolle: Was bin ich bereit zu tun, damit Not behoben wird und Menschen zu
neu werden? Wäre ich bereit, anderen aufs Dach zu steigen und dieses kaputt zu
machen, um den Gelähmten zu Jesus zu bringen? Wäre ich bereit zu solch einer
Aktion, die auch manch rechtliche und finanzielle Konsequenzen haben kann,
damit ein Mensch neu und heil wird? Einfach weil er oder sie mir nicht egal
ist, sondern kostbar? Einfach, weil ich heute und hier Not zu Jesus bringen
möchte?

Es macht riesig Freude bei Jumpers, mit anderen „Verrückten
Gottes“ neue Wege zu gehen, um Menschen in Deutschland nachhaltig zu helfen.

5.       Für-Glauben

Und da machen sie es wirklich. Sie reißen das Dach auf und
lassen den Gelähmten langsam zu Jesus herunter. Und was macht Jesus: Ich bin
sicher er schmunzelt, als er die vier Freunde entdeckt. In jedem Fall heißt es
in der Story: „Als Jesus ihren Glauben sah…“ (Mk 2,5). Wow. Jesus sieht gar
nicht auf den Glauben des Gelähmten, der vermutlich ganz verwirrt und peinlich
berührt ist. Er sieht auf den Glauben der vier Freunde. Cool. Jesus sieht auf
unseren Für-Glauben, einen Glauben, den wir für andere Menschen haben, für
Menschen in Not. Ein Glaube, der sich nicht mit dem Status Quo der Not
abfindet, sondern schon einen Menschen vor Augen sieht, der wieder gehen kann.
Wir bei Jumpers möchten einen starken Für-Glauben haben, der nicht mehr nur die
Not sieht, sondern die Chancen zur Veränderungen und das Potenzial, das in
jedem Leben schlummert und darauf wartet entdeckt und gefördert zu werden.

6.       Die Kritiker

Na klar. Sie dürfen nicht fehlen und werden nicht fehlen.
Jeder, der sich ernsthaft mit der Not beschäftigt und sich engagiert, wird auch
auf Kritiker stoßen. Jesus erfährt es am laufenden Band. Aber er lässt sich
davon nicht aufhalten, Gutes zu tun und zu sagen. Auch wir bei Jumpers rechnen
mit Kritik – manchen sind wir zu christlich, anderen zu sozial. Wir aber
möchten einfach nur helfen, weil wir Menschen lieben und den Gott, der sie und
uns geschaffen hat. Lassen wir uns nicht von falscher Kritik erschüttern und
aufhalten, Gutes zu tun.

7.       Das Wunder

Ja, es passiert. Es passiert immer wieder und immer noch.
Menschen werden heil, Gelähmte und Gelähmtes laufen wieder, Wunder werden wahr.
Mitten in unserer Zeit und Gesellschaft, mitten in der Not geschehen
unglaubliche Wunder. Menschen werden heil, Beziehungen werden neu, Familien
gestärkt und Teufelskreise hört man zerbrechen. Ja, es passiert im Hier und
Heute und es ist jedes Mal ein gewaltiges Erlebnis.

8.       Der Blick zurück

Und dann geht der „Ex-Gelähmte“ aus dem Haus. Es steht nicht
mehr im Text, aber ich bin sicher, dass er zurück schaut und aufs Dach blickt.
Er sieht seine Freunde immer noch dort sitzen und ich glaube, ihre Münder
stehen offen vor Erstaunen. Bei allem Glauben –es ist trotzdem immer wieder der
Hammer, wenn man dann wirklich das Wunder vor Augen sieht. Was mag der Geheilte
jetzt denken? Ich glaube, er denkt: „Ihr verrückten Hunde! Ihr habt mich
gesehen und getragen, ihr habt mich aufs Dach gebracht und ein Loch für mich aufgebrochen
– ihr habt all das gewagt und auf euch genommen und alles wegen mir? Damit ich
heute heil werde und neu? Alles wegen mir – alles aus Liebe?“

Stell`dir vor, so kommt jemand auf dich zu und fällt dir
dankbar in die Arme: „Danke, dass du mich gesehen hast, mich und meine Not
wahrgenommen hast. Danke, dass dir kein Weg zu schwer war, um mich zu Jesus zu
bringen, einfach weil du wolltest, dass ich wieder laufen kann, heil werde.
Danke für deine Zeit, deinen Einsatz, deine Liebe.“

Lasst uns gemeinsam die Ärmel aufkrempeln und in der Liebe
Gottes das Laken packen, um die Not zu verändern. Gemeinsam.

 

Update September 2012+ / Jumpers e.V. als Partner für laufende Aktionen

von Koordinator, 9. September 2012 - 18:22

Schon einige Zeit ist seitdem super Aktionsjahr 2011 vergangen. In der Zwischenzeit hat sich auch strukturell was bei der Initiative Hoffnung getan:

1. kooperiert die Initiative Hoffnung offiziell mit Jumpers e.V. (Jugend mit Perspektive) die "operativen Aufgaben" übernommen. Über Jumpers e.V. können Jugendgruppen und Einzelpersonen besonders gut sozial-missionarisch aktiv werden.
Alle Infos dazu gibt es auf der Homepage von Jumpers.

2. hat sich das Netzwerk, was die Initiative trägt, neu aufgestellt. Hier kannst du sehen, wer aktuell dazugehört.

3. hat das Netzwerk ein Leitungsteam bestimmt, was bis zum nächsten Aktionsjahr die Initiative koordiniert.

So weit die neusten Infos. Wir sind Salz und Licht (Mt. 16,14-18).

 

Übrigens: Den Abschlussreport zum Aktionsjahr gibt es hier zum Downlaod.

Initiative Hoffnung - Abschlussreport ist fertig

von Hoffnungsbüro, 24. April 2012 - 8:43

Der Abschlussbericht der Initiative Hoffnung 2011 ist fertig !Laughing

Vielen Dank an alle Gruppen, die bei der Umfrage mitgemacht haben.

 

Und ganz besonders toll ist es, dass viele Gruppen auch im Jahr 2012 weiter machen wollen.

Schaut euch den Bericht an und lest selbst, was die Umfrage und Auswertung ergebn hat.

 

Die Gewinner stehen fest

von Hoffnungsbüro, 30. March 2012 - 17:41

Die 3 Gewinner der Hoffnung2011 - Umfrageverlosung stehen fest.

Wir gratulieren der Evangelischen Jugend Sonneberg, der Gruppe move aus Schorndorf und dem Kinder Abenteuerclub Stadtallendorf

!!! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!!

Wir danken den rund 70 Gruppen, die bisher bei der Umfrage mitgemacht haben. Natürlich können alle anderen Gruppen immer noch mitmachen unter folgendem Link :

http://www.umfrageonline.com/survey/survey.php?code=155e58c

Wir sind begeistert  von euren Aktionen !!!

Wir schaffen gemeinsam Hoffnung - nachhaltig

von Koordinator, 22. March 2012 - 16:47

Die Initiative Hoffnung und Jumpers e.V. kooperieren in Zukunft. Das freut uns sehr. Jugendliche und Jugendgruppen können weiter unter dem Label von Hoffnung aktiv werden und bleiben. Zudem bietet Jumpers e.V. auch Möglichkeiten zum Praktikum und Gruppeneinsätze. Check out: www.jumpers-netz.de.

Hier die aktuelle Pressemeldung dazu.

Infomail zum Abschluss der Initiative & Ausblick

von Hoffnungsbüro, 17. February 2012 - 10:38

Hier könnt ihr in der Infomail nachlesen, was aus der Initiative Hoffnung wird.

Weihnachten - Zeit zum Spenden

von Schnelsen, 2. January 2012 - 12:04

Weihnachten ist ja bekanntlich die Zeit, in der viel gespendet wird. Die Jugendgruppe der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Hamburg-Schnelsen wollte auch spenden - und zwar Blut. 

Eine einfache und wichtige Methode Menschen aktiv zu helfen und wohl manchen auch das Leben zu retten. Bei einer Spende werden ca. 500ml Blut entnommen, die ein gesunder Körper gut verkraftet. Zugelassen zur Spende sind alle Personen über 18 Jahren, die über 50kg wiegen und gesund sind.

Da dieses Jahr mehrere Teilnehmer unserer Gruppe nicht die Zulassungsbedingungen erfüllten, konnte nur eine Teilnehmerin spenden gehen. Doch beim nächsten Termin werden sicherlich mehr Leute dabei sein! Denn Blut wird immer gebraucht und auf welche Weise könnte man einfacher ein Leben retten??

 

Für weitere Informationen: www.drk-blutspende.de

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